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Sonntag, 24. Januar 2016

Beyond the Week #4

Hallo Dokushas! 

Nach zwei ziemlich unentspannten Wochen melde ich (Antonia) mich auch endlich mal wieder auf unserem kleinen Blog zurück. (Jaaah, sie lebt noch \o.o/). Es ist eine Menge passiert - primär in der Schule und nirgendwo sonst, aber definitiv eine Menge. Ich will gar nicht so lang in der Einleitung um den heißen Brei herumreden, da das, was ich eigentlich erzählen will, also diese Sache, ihr wisst schon, das, was eben gleich kommt, dieser besondere Punkt, der irgendetwas mit der Schule zu tun hat, eigentlich in unseren "Allgemein"-Teil gehört. (Und nachdem ich mir diesen kleinen Scherz im letzten Satz einfach nicht verkneifen konnte, geht es jetzt los. Aber wirklich.)


Allgemein


Stichwort: Seminarfach. Anna und ich waren die letzten beiden Wochen mit unserer ersten mündlichen Abiturprüfung beschäftigt. Da in Deutschland ja Bildung Sache der einzelnen Bundesländer ist, werden einige bei dem Wort "Seminarfach" in Verbindung mit "Abiturprüfung" ein bisschen stutzig geworden sein, da es in vielen Bundesländern das Seminarfach entweder gar nicht gibt oder es anders für's Abi gewertet wird als bei uns. In unserem kleinen Provinz-Bundesland ist das Seminarfach eine schriftliche Arbeit, die man über den Zeitraum von gut ein und einem Viertel Jahr erstellt und dann einige Wochen später verteidigt. Diese Verteidigung ist sehr wichtig, da die Note, die wir dort bekommen, zu 50% in die Gesamtwertung eingeht (die erstellte Arbeit übrigens nur mit 30% und 20% gibt's auf den Prozess). Die Seminarfachnote kann dann entweder ins Abitur als eine zweite mündliche Note eingebracht werden oder... na ja, eben nicht. Dann macht man noch eine zweite mündliche Prüfung. 
Die vollständige Note haben wir nun beide noch nicht bekommen, da uns noch die Bewertung für den Prozess fehlt, aber bei mir sieht es momentan so aus, als ob ich mir die zweite mündliche Prüfung im Mai spare und die Seminarfachnote nehme. Eine eins wird es bei mir auf jeden Fall (es sei denn, meine Lehrerin gibt mir eine lächerlich niedrige Punktzahl im Prozess, was aber sehr unwahrscheinlich und vollendet unbegründet und damit anfechtbar wäre) - aber ob es 13 oder 14 Punkte werden, steht noch nicht fest. Anna hat sich schon entschieden, dass sie ihre Note nicht einbringen wird und muss dann für ihre mündliche Geo-Prüfung im Mai pauken (meine währe übrigens in Ethik gewesen, für alle, die's interessiert) und ich bin zuversichtlich, dass sie das schaukeln wird.

Ansonsten ist bei uns privat eigentlich nicht viel passiert, außer dass ich gestern den halben Tag in einem römische Bürgerin-Kostüm Werbung beim Tag der offenen Tür für Lateinunterricht gemacht habe (war sehr lustig) und eigentlich bei Anna zum Mittag vorbei kommen wollte (sie hat vegetarisch gekocht, die Gute), dann aber nicht alle meine Percy Jackson-Bücher, die ich im Lateinraum ausgestellt hatte, durch die Stadt schleppen wollte.  

Also zusammengefasst: Uns wurde die Freizeit von der Schule ausgesaugt, wie Blut, wenn dein WG-Partner ein Vampir ist und ich habe mich vorbildlich für meine Lieblings-tote-Sprache eingesetzt. Und Anna hat vegetarisch gekocht. 


Bücher


Anna knabbert momentan immer noch am Nachtzirkus herum und hat entdeckt, dass sich das Buch auf mysteriöse Weise gewellt hat (dieses Phänomen haben wir beide analysiert, als wir zusammen chinesisch Mittagessen waren) - mein Tipp ist ja immer noch, dass es nass geworden ist, weil es im Bad gelegen hat und es einer Person aus dem Haushalt zu peinlich war, das zuzugeben, und deshalb getrocknet und unauffällig wo anders hingelegt wurde. Ich bin sozusagen ein echter Meisterdetektiv. Auf diese Idee wäre nämlich sonst niemand gekommen. *Hüstel* doch *Röchel* *Hust*

Ich habe vor ein paar Tagen mitten im Seminarfach-Stress "It's Kind of a Funny Story" von Ned Vizzini beendet und werde sicher auch die Tage eine Rezension schreiben. Aber bevor ich das machen kann, muss ich erst mal einen Anfang finden. Also - kennt ihr das? Wenn man über etwas schreiben will, einem aber der Aufhänger fehlt. Irgendein Gedanke. Und dann wartet man, weil man weiß, dass man demnächst noch über ihn stolpert und so weiter. Nun gut, vielleicht bin ich da auch einfach komisch.
Ansonsten habe ich gleich nach meinem Kolloquium (also der Semi-Präsentation) mit dem finalen Teil von der Nachfolgereihe von Percy Jackson angefangen und ich kann mich nicht entscheiden, ob ich das Buch verschlingen oder stückchenweise wie einen teuren Pralinenkasten essen/lesen soll. Ich will einfach nicht, dass die Charaktere bald weg sind. ICH BIN FÜR DIESE TRENNUNG NOCH NICHT BEREIT!


Bloggen


Bloggen lief *hüstel* wie soll ich sagen? Wie das Lesen an sich bei uns beiden sehr sporadisch ab. Die letzten beiden Wochen waren wirklich - und ja, ich weiß, dass man das als Leser, der das nicht nachvollziehen kann, wahrscheinlich langsam nicht mehr hören möchte - stressig. Wer hätte das gedacht? Abitur und stressig und so weiter. Jaja, Studium wird schlimmer - hört mir bloß auf. 
Aber Anna hatte in dem ganzen Stress viel mehr Lust auf Bloggen, als ich - wenn ich das mal so locker beurteilen darf. Ich muss mich erst mal wieder herantasten und wieder ein bisschen Routine kriegen. Anna hat es allerdings irgendwie die ganzen letzten Tage schon heftig in den Fingern gekribbelt. Na ja, bis zum Abi sind es noch ein paar Wochen und ich will es nicht beschwören, aber Seminarfach war echt ein Batzen Arbeit - ich hoffe, dass es jetzt ein bisschen besser wird.


Leute, denen wir diese Woche keine Kartoffel an den Kopf geworfen haben, obwohl sie es verdient hätten


Ich glaube im Semi-Stress (oder irgendeiner anderen Art von Stress) braucht es nicht wirklich viel um in den "Kartoffel"-Modus zu kommen. Wo Druck ist, ist man nämlich auch immer schnell gereizt. Deshalb ist es diese Woche wirklich ein Wunder gewesen, dass wir nicht wenigstens eine kleine Kartoffel irgendwohin (oder irgendwenhin - oh, der war schlecht) geschleudert haben. 

Ich muss aber auch ehrlich sagen, dass es jetzt - so mit ein paar Tagen Abstand - gar nicht mehr so viel Kartoffel-Potenzial gibt. Mit Stress sieht alles irgendwie immer viel schlimmer aus, als es letztendlich war. Bin ganz froh, dass ich keinem Knollen gegen die Stirn geschleudert habe, obwohl ich Potenzial dazu hatte. (Und Anna auch)



Sooooo-- Das war jetzt erst mal die spätabendliche Wochenzusammenfassung. Ich hoffe, ihr habt einen entspannten Start in den Montag und ein bisschen wärmeres Wetter, als wir hier momentan.

Alles Liebe,
Antonia

Sonntag, 10. Januar 2016

Beyond the Week #3

Heyho Dokushas,
nachdem Antonia die Ehre hatte den Blog für dieses Jahr mit einer Rezension zu starten, melde ich mich auch wieder aus der Versenkung. Eigentlich wollte ich mich schon Dienstag melden mit "Gemeinsam Lesen", aber zu diesem Zeitpunkt hatte ich keinerlei Kraft, um irgendwie gut gelaunt zu klingen, weswegen ich auch das Bloggen gelassen habe. Dafür mache ich heute mal den Wochenrückblick der ersten Woche für dieses Jahr und ehrlich gesagt: es ist nicht viel passiert.
But let´se go!



Allgemeines


Wir mussten uns beide am Montagmorgen wohl aus dem Bett quälen, weil es wieder hieß: es ist um 6! Schule fängt wieder an! AUFSTEHEN! So hielt sich unsere Begeisterung für die erste Stunde - und das auch noch Latein und Französisch - in Grenzen. Das gute danach war jedoch, dass wir gleich zwei Stunden frei hatten und uns somit mit einem ordentlichen Gespräch und Kaffee bei mir zu Hause (ich wohne sage und schreibe fünf Gehminuten von meiner Schule entfernt) wach bekommen konnten. 
Diese Woche war nun wirklich mal entspannt, da wir, außer einer Arbeit in Latein für meine Symbiose, keinerlei Verpflichtungen zum Lernen haben, was sich aber ab nächster Woche stark ändern wird. Juchhey!

Antonia, so unsportlich wie sie nun mal ist, hat sich zudem am Donnerstagnachmittag durch Badminton einen Pomuskel gezerrt. Ja das geht wirklich, ich kann es bezeugen, ich hatte Anfang der elften schon Badminton. So schmerzhaft es ist, so mega geil ist es zu spielen. Ich hatte zum Glück kein Sport und somit für Donnerstag nur vier Stunden Schule in der Tasche. Meine Woche war sowieso nur geprägt von Ausfall, was mich persönlich reichlich wenig gejuckt hat, da man da super ausschlafen konnte. (Besonders Freitag. Für mich drei Stunden Schule ab um 11 Uhr und für Antonia eine einzige, auch ab 11 Uhr). Herrlich sowas.
Am Donnerstag hatten wir auch wieder einen unserer tollen lesbischen Momente. In Mathe. Aus einem Gespräch heraus hatte sich Antonia langsam zu meinem Gesicht gebeugt und mir zugeflüstert: ich töte dich! (oder so etwas in der Art). Für Außenstehende musste es wohl so aussehen, als ob wir uns gleich küssen würden und unser Lehrer hat uns einen Moment dabei beobachtet (das fand ich ziemlich witzig, weil Antonia das kein Stück bemerkt hatte und ich nur minimal zu ihm gesehen hatte). Nach meinem Seitenblick musste Antonia vor an die Tafel gehen und eine dieser schweren Extremwertaufgaben lösen. Ihr glaubt nicht wie ich gelacht habe und sie fast verzweifelt ist.



Bücher


Antonia hofft, dass sie "It´s Kind of a funny Story" dieses Wochenende fertig bekommt, neben den Vorbereitungen für unsere abschließende Seminarfachprüfung (und der start für unser Abitur, welches wir in fünf Monaten haben. Krass was? Wir glauben das immer noch nicht. 12 Jahre und jetzt ein endgültiger Abschluss. Unfassbar) und den noch zu machenden Hausaufgaben. Vielleicht wird sich davon ja noch eine Rezitation ergeben.

Ich hingegen habe keins meiner Bücher in dieser Anfangswoche angefasst. Ich hatte einfach nicht den Kopf frei zum Lesen. Ich habe es gerade mal geschafft, irgendwie die Hausaufgaben zu bewältigen.



Bloggen


Es wird sich hier wohl so einiges tun auf diesem Blog, wenn wir unsere stressigste Zeit hinter uns haben und dann legen wir los!
Antonia hat in ihrer alten Manier auf ihrem Blog fleißig geschrieben, gelacht und sich aufgeregt und ist so schon mit fünf Posts ins neue Jahr gestartet. Unser Blog hingegen jetzt mit zwei. ^^°



Leute, denen wir diese Woche keine Kartoffeln an den Kopf geworfen haben, obwohl sie es verdient hätten.


Diese Woche hatten wir beide keinen, dem wir was an den Kopf werfen wollten. Nun gut, Antonia wollte einem Lehrer eine Kartoffel an den Kopf werfen, weil sie nun anstatt zwei Leistungskontrollen drei schreiben muss. Yuhey!



Wir sehen uns dann nächste Woche!
Anna.

Sonntag, 20. Dezember 2015

Beyond the Week #2

Hallo Dokushas! (ich hoffe, das ist richtig geschrieben xD)

Nachdem Anna diese Woche in ihrer vollendeten Güte die wöchentliche Rezension übernommen hat, obwohl eigentlich ein Wechsel geplant war (zu dem es nicht kommen konnte, weil - das erkläre ich unten, wenn ich näher über die Woche sinniere), übernehme ich heute das zweite Mal in Folge den wahrscheinlich bestbetiteltsten Wochenrückblick in der Geschichte des Internets (Hände hoch, wer die Death Note-Anspielung schon bemerkt hat ^^). Ich habe nicht mehr zu sagen, denn gleich habe ich noch wesentlich mehr zu sagen - also geht's los.


Allgemeines


Oh, meine Freunde, wo soll ich da anfangen? Anna und ich haben uns mal wieder elektronisch zusammengesetzt und über die Woche gesprochen (bzw. darüber, was für uns so eine gewisse Wichtigkeit hatte) und ich komme nach sieben Tagen zu dem Schluss, dass es bis Freitag größtenteils sehr nett war und am Freitag dann einfach nur noch ein Desaster. Es ist sehr interessant, wie eine Sache alles, was bisher gut war, verhageln kann. Ich möchte eigentlich gar nicht so sehr ins Detail gehen, weil die Sache, über die wir uns beide so geärgert haben, schulischer Natur war und, wenn ich jetzt mal für mich sprechen soll, man sich schulisch eigentlich wirklich nicht beschweren kann und es unfair wäre, jetzt wegen einer verhauenen Note alles madig zu machen und nicht-existente Teufel an die Wand zu malen, aber ich glaube, dass uns beiden dadurch zumindest der Freitag ruiniert war.

Ansonsten lief die Woche - wie oben bereits erwähnt - eigentlich ganz gut. Ich bin momentan zwar in einem kleinen Vorweihnachts-Tief, aber habe mir in den letzten Jahren die Devise angewöhnt, dass Zuhause rumsitzen und vor-sich-hin-heulen sowieso nichts bringt, weshalb Anna und ich am Dienstag ganz spontan zusammen in einem sehr netten Café waren und am Donnerstag auf einem sehr gelungenem Weihnachtskonzert unserer Schule (mit gebasteltem Fan-Plakat für unsere Freundin, die im Schulchor mitsingt ;)), nachdem wir eigentlich eislaufen gehen wollten, die Eisbahn aber mehr Schwimmbad als alles andere war (vielen Dank auch, Erderwärmung) und deshalb Mittag beim Italiener hatten. Und desto länger dieser Abschnitt hier wird, desto mehr fällt mir auf, dass unsere Woche klingt, als wären wir ein lesbisches Paar in ihren Mitt-Vierzigern - und allein dieser Gedanke, von dem ich weiß, dass Anna, wenn sie ihn ein paar Kilometer von mir entfernt an ihrem Laptop liest, darüber einen Lachanfall epischen Ausmaßes erleiden wird, rettet mir den Sonntag. Schön, wenn man so eine beste Freundin hat. Sie rettet einem nicht nur die Woche, sondern auch das Wochenende - und das ganz ohne Anwesenheit. (Und sei es auch nur, weil sie eine Rezension in Zeiten übernimmt, in denen man einfach mal nicht kann.) (Das hört sich jetzt eindeutig dramatischer an, als es ist xD)

(Anna: Sie hat mich gerade um 20:19 angerufen und mir das vorgelesen. Ich hatte wirklich einen Lachanfall und wenn ich jetzt noch diesen Mistelzweig in der Kirche erwähne bei dem Weihnachtskonzert, ist sowieso alles vorbei.)


Bücher


Anna und ich fangirlen gerade gemeinsam über "Der Nachtzirkus" von Erin Morgenstern, den sie sich auf meine Empfehlung hin zugelegt hat. Wir sind bisher beide zu der Meinung gekommen, dass wir die Atmosphäre des Buches einfach lieben und das Hector Bowen ein Arschloch mit einem durchaus sehr schönen Vornamen ist. 

Die Ferien kriechen jetzt langsam näher und deshalb hat sich bei mir jetzt wieder ein bisschen mehr Lese-Zeit eingestellt, was ich sehr nett finde. In Deutsch haben wir jetzt beide zwar (weil wir - no shit, Sherlock - im selben Deutschkurs sind xD) mit "Faust I" begonnen, aber da wir beide Mephisto einfach nur großartig finden und Anna bereits vor einigen Wochen einen lauten Ein-Mann-Faust-Vortrag bei sich Zuhause hatte, kommen wir damit auch ganz gut klar. (Wir sind, nebenbei bemerkt, wahrscheinlich auch irgendwie die einzigen Menschen in unserem Kurs, die so hitzig über Effi Briest etc. ausrasten können - man kann also sagen, dass wir tendenziell Klassiker mögen.)


Bloggen


Ich hatte diese Woche - wie bereits erwähnt - ein kleines Tief, weshalb mein Hauptblog ein bisschen staubig vor-sich-hin-getümpelt ist (aber ich habe gebloggt - so viel zum Tief-Besiegen!). Anna hat da ein wenig konsequenter an ihren Post-Plänen festgehalten, was mich als Mitbetreiberin natürlich sehr freut ^^

Ansonsten laufen unsere Vorbereitungen zu "All you need is Challenge" auf Hochtouren, was sich vor allem darin äußert, dass wir still nebeneinandersitzen, eine Idee bekommen und dem anderen vor Begeisterung aufgeregt etwas ins Ohr brüllen und uns dann darüber freuen. So schön kann Planung sein. Nächste Woche (beziehungsweise Morgen) ist dann eigentlich der Start geplant - falls sich daran jetzt nicht noch kurzfristig etwas geändert haben sollte. Wir werden es erleben! 


Leute, denen wir diese Woche keine Kartoffel an den Kopf geworfen haben, obwohl sie es verdient hätten.


Ich darf und möchte jetzt keine Namen nennen, aber es sei so viel gesagt: Wir haben diese Woche wahrscheinlich ein und den selben Kartoffel-Kandidaten.



Alles Liebe,
Antonia

Sonntag, 13. Dezember 2015

Beyond the Week #1

Aloah Dokushas :D [Herrgott im Himmel, ich hoffe, ich habe das jetzt sowohl rechtschreib- als auch grammatiktechnisch richtig geschrieben xD]

Antonia meldet sich, nachdem Anna den Blog letzte Woche und größtenteils auch letztes Wochenende allein geschmissen hat, wieder aus der Versenkung zurück und gibt euch diese Woche einen Überblick über... na ja... die Woche.

Ohne große Vorrede (unter anderem, weil Antonia noch einen Augustus-Vortrag für Latein machen muss und langsam Angst bekommt, weil sie nur noch in der dritten Person von sich selbst spricht/schreibt...) - es geht loooooooooooooos.


Allgemeines


Anna und ich sind als vorbildliche Abiturienten ja chronisch gestresst. Was diese Woche besonders heftig war, weil wir schon seit Freitag offiziell Notenschluss für das erste Halbjahr der 12. Klasse haben und irgendwie jeder Lehrer mit dem Geben von Noten überfordert war und die meisten ihre Punkte wirklich noch auf den letzten Metern - beziehungsweise in der letzten Woche, a.k.a. vorgestern abwärts - zusammenbekommen haben. Wer auch immer also das erste Halbjahr so kurz und das zweite so viel kürzer gemacht hat: Alle 12er hassen dich. Und die Lehrer auch.

Die Ergebnisse waren - wie unser Geschichtslehrer sagen würde - durchwachsen. Wir hatten ein paar Freudenmomente (Deutschkursarbeit \o.o/) und natürlich auch mal Daneben-Hau-Momente. Aber das ist ja ganz menschlich. Alles in allem haben wir die Woche aber ganz gut überlebt, primär, weil wir Donnerstag einen Hochschulinformationstag hatten und uns irgendwie Dauer-Verlaufen haben, was, zusammen mit den Kommentaren unserer Lehrerin über die wirklich miese Ausschilderung, wahres Comedy-Potenzial hatte. 

Anna hat mir auf Facebook in ihrer Wochentags-Zusammenfassung am Freitag auch noch: "Lecker Eier gegessen." geschrieben und das kommt hier noch mit rein, weil lecker Rühreier ein echtes Wochenhighlight sein können und ich dieses Zitat einfach nur feier. 

Bei mir hatte der Mittwoch diese Woche übrigens einen totalen Lauf, weil ich in der SuperIllu war (und das vollkommen überraschend) und weil Ricky Gervais auf einen Tweet von mir geantwortet hat und ich seitdem immer mehr zum Twitter-Fan mutiere. Wirklich, dieses soziale Netzwerk hat irgendwie was :D Und ich habe mich am Samstag mit einer sehr lieben Person getroffen, die ich eine halbe Ewigkeit nicht mehr gesehen hatte und hatte einen sehr schönen Kaffe-Klatsch. Meine Woche war also (obwohl Englisch am Freitag mich einfach nur gestresst hat) doch alles in allem sehr toll.


Bücher


Anna liegt immer noch emotional am Ende über den letzten Skulduggery Pleasant halb tot in ihrem Zimmer und verweigert das Lesen der letzten 40 Seiten, weil sie den Autor nach dem Ableben einiger guten Personen hasst. Davon abgesehen hat sie mir während unserer Busfahrt zum Hochschulinformationstag "Der Nachtzirkus" geklaut und fleißiger als ich bis jetzt darin gelesen (und sich das Buch jetzt zum Schnäppchenpreis bei Amazon - ehrlich, es ist momentan wirklich günstig, also wer zuschlagen will, sollte das jetzt tun - ergattert).

Ich bin diese Woche nicht wirklich zum Lesen gekommen, habe dafür aber ein bisschen an meiner Hauptgeschichte weiter geschrieben (wovon Anna noch nichts weiß und weshalb sie jetzt fangirlen wird, wenn sie diesen Absatz jetzt liest) und habe gestern dann aufgehört, weil ich erst noch eine Lösung vom Übergang zwischen "ernst" und "lustig" finden musste. (Denke aber, dass ich da jetzt die richtige Idee habe und demnächst dort wieder weiter schreiben kann *yay*) Die Weihnachtsgeschichte, an der ich eigentlich im Dezember schreiben wollte, stockt gerade ein bisschen. Aber na ja. Vielleicht erfüllt mich ja der Zauber der Weihnacht demnächst erneut.

Außerdem erwähnenswert ist vielleicht, dass wir gerade beide (Anna noch mehr als ich) über "Faust I" fangirlen, das wir gerade in Deutsch angefangen haben zu behandeln.


Bloggen


Ich glaube, dass wir mit unserer bisherigen Blogger-Leistung sehr zufrieden sein können. (Ich bin's auf jeden Fall.) - Anna fühlt sich langsam in die ein oder andere Blogger-Aktion ein und mein Blog trudelt so vor sich hin, obwohl ich dringend mal Kommentare beantworten müsste (ich habe es nicht vergessen, ich war nur letzte Woche sehr beschäftigt).

Ich war im Blog-Namen auch die letzte Woche vor allem auf Twitter ein bisschen aktiver und fiebere jetzt immer mehr der Leipziger Buchmesse 2016 entgegen, für die ich mich nächstes Jahr als Blogger umbedingt anmelden werde. (Erste Buchmesse als Blogger - das wird spannend ^.^)

Und wir sind gerade - bevor ich es vergesse - noch mit dem Planen von regelmäßigen Post-Kategorien beschäftigt, bei denen vor allen "All you need is Challenge" gerade unsere Aufmerksamkeit braucht. Was genau das ist und wie es damit weiter geht, erfahrt ihr aber sicher demnächst, wenn wir unsere erste Challenge starten (zu der ihr, btw, natürlich auch eingeladen seid).


Leuten, denen wir diese Woche keine Kartoffel an den Kopf geworfen haben, obwohl sie es verdient hätten


Ja, das ist tatsächlich eine Kategorie, die in unseren Beyond the Week-Posts in Regelmäßigkeit vorkommen wird.

Ich hätte diese Woche gern Donald Trump eine Kartoffel an den Kopf geworfen, weil das, was er letzte Woche über die Einreise von Muslimen nach Amerika gesagt hat, einfach über eine gewisse Grenze hinaus geht. Das ist vollkommen diskriminierend und unakzeptabel für jemanden, der Präsidentschaftskandidat für ein westliches Land sein will. (Und das sage ich hier als vollkommener Atheist, der Religionen mehr als kritisch gegenüber steht - das ist trotzdem nicht in Ordnung, da muss man gar nicht drüber streiten. Das ist eine eindeutige Frage des Humanismus.)

Anna würde diese Woche gern Leuten, die Gruppenarbeiten unnötig verkomplizieren, eine Kartoffel an den Kopf werfen. Weil die Schule einfach schon stressig genug ist und nicht durch die Leute, mit denen man eigentlich zusammenarbeitet, um weniger Arbeit bei einer großen Aufgabe zu haben, verkompliziert werden sollte.



Sooo... Das war jetzt unser erster Wochenrückblick auf diesem Blog. Ihr werdet jetzt jeden Sonntag über das informiert, was die Woche über bei uns so gelaufen ist. Wir sehen uns!

Alles Liebe,
Antonia